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AKTUELLES + + + Archiv 2016

12.2016

  Neuigkeiten zum Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

Die Bundesnetzagentur hat am 20.12.2016 die neuen Festlegungen zu den Messstellenbetriebsgesetz-Interimsprozessen veröffentlicht. Nun ist klar, dass die Interimsprozesse zur Umsetzung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende erst zum 01.10.2017 starten. Das bedeutet, dass alle Zähler, die vor dem 30.09.2017 gewechselt werden noch nicht die Anforderungen des o.g. Gesetzes erfüllen müssen und noch volle 8 Jahre Bestandsschutz haben.


11.2016

  Für uns ist Abfall mehr als nur Müll – Braun EDL zieht Fazit zur Themenwoche Abfall

In Anlehnung an die von der Europäischen Kommission geförderten „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ in der Zeit vom 19. – 27. November, drehte sich diese Woche bei Braun EDL ebenfalls alles rund um das Thema Abfall. Der Schwerpunkt war jedoch nicht die Abfallvermeidung auf Verbraucherseite, sondern richtete sich auf Optimierungslösungen für das Abfallmanagement aus unternehmerischer Sicht.

Ausgangspunkt war die Vermittlung der wichtigsten Begriffe des Abfallmanagements. Diese haben wir in unserem Beitrag „Was ist was? Wichtige Abfallbegriffe einfach erklärt“ zusammengefasst.

Darauf aufbauend haben wir das Thema „Ausschreibung Entsorgungsleistungen“ vorgestellt. Dabei wird im Rahmen einer Ausschreibung der Wettbewerb genutzt, um den jeweils passenden Entsorger zu identifizieren. Diese Optimierungsmaßnahme reduziert die Kosten der Entsorgung und sorgt für Rechtssicherheit.

Im Anschluss daran wurde  gezeigt, dass man ohne ein strukturiertes Abfalldatenmanagement schnell den Überblick über die Abfallentsorgung verlieren kann. Erst eine transparentere Datenlage verschafft einen aussagekräftigen Überblick darüber, wie viel von welchem Abfall wo anfällt.

Schließlich wurde aufgezeigt, dass sich Optimierungsmaßnahmen bei der Entsorgung auch betriebswirtschaftlich rechnen. Eine transparente Datenlage ist dabei die Grundlage für ein betriebliches Abfallkonzept. Dieses Konzept ermittelt verschiedene Maßnahmen zur Optimierung des Abfallmanagements, stellt dabei die rechtskonforme Entsorgung sicher und führt letztlich zu Kostentransparenz und Kostenreduktion.

Es ist zu erwarten, dass das Thema Abfall in der Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnt. Nicht nur aus diesem Grund ist Abfall für Braun EDL mehr als nur Müll. Für Sie auch?


11.2016

  Optimierung nach Plan – Unser Baustein „Betriebliches Abfallkonzept“ zeigt, wie sich Umweltschutz wirtschaftlich rechnet

Aufgrund der Tatsache, dass die Abfallentsorgung keine wertschöpfende Tätigkeit darstellt, fehlt Unternehmen in diesem Bereich oftmals ein ausführliches Detailwissen. Mitunter werden Stoffströme vom Materialeinkauf über den -einsatz bis hin zum fertigen Produkt gründlich erfasst, jedoch bleiben die Einsparpotentiale im Bereich der Entsorgung vielfach ungenutzt. Genau hier setzt ein betriebliches Abfallkonzept an.

Ausgangspunkt ist die Frage, welche Abfälle in welchen Mengen wo anfallen. Im Rahmen dieser Bestandsaufnahme werden die Materialflüsse erhoben und die Beziehungen zwischen Einsatzstoffen, Produkten und Abfallaufkommen transparent dargestellt. Die verbesserte Informationslage über die Abfalllogistik deckt Optimierungspotentiale auf und bringt Schwachstellen und Problembereiche von Abläufen zum Vorschein. Darüber hinaus werden alle betrieblichen Maßnahmen zur Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Verwertung und Entsorgung auf Basis der erhobenen Stoffströme ermittelt. Das betriebliche Abfallkonzept umfasst zudem die Auswahl des passenden Entsorgungsweges und beinhaltet auch die Nachweisführung, wodurch eine gesetzeskonforme Entsorgung gewährleistet wird. In der Folge führt die Einführung eines betrieblichen Abfallkonzeptes zu Rechtssicherheit und durch die Optimierung der Abfalllogistik zu Kostentransparenz und Kostenreduktion.

Mit der Erstellung und der laufenden Fortführung eines betrieblichen Abfallkonzeptes unterstützen wir Sie dabei, Ihr Abfallmanagement zu optimieren. Dabei kann ein betriebliches Abfallkonzept auch als Vorstufe für den Aufbau eines Umweltmanagementsystems dienen. Auf jeden Fall macht es jedoch deutlich, dass sich Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltauswirkungen eines Unternehmens auch betriebswirtschaftlich rechnen.

Erfahren Sie hier mehr über unser Dienstleistungsangebot „Betriebliches Abfallkonzept“


11.2016

  Durchblick mit System – Unser Baustein „Abfalldatenmanagement“ schafft Transparenz bei der Abfallentsorgung

Die Abfallentsorgung ist in Deutschland zum Schutz der Umwelt gesetzlich genau geregelt. Zentrales Element ist dabei das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), welches durch eine Vielzahl von Rechtsverordnungen ergänzt wird. In der Summe resultiert eine umfangreiche Gesetzeslage, bei der man leicht den Überblick verlieren kann. Dies kann insbesondere auf die Rechtskonformität und die Kosten der Entsorgung Auswirkungen haben.

Zum einen besteht ohne entsprechendes Fachwissen die Gefahr, einzelnen rechtlichen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund, dass der Abfallerzeuger für die Erfüllung der gesetzlichen Entsorgungspflicht bis zur ordnungsgemäßen und endgültigen Entsorgung der Abfälle verantwortlich ist, sollte dies unbedingt verhindert werden.

Zum anderen können schnell hohe Entsorgungskosten entstehen, wenn das Thema Abfallentsorgung nicht konsequent verfolgt wird. Erst wenn alle relevanten Daten, wie beispielsweise Abfallarten und -mengen sowie deren Entsorgungswege, regelmäßig erfasst, dokumentiert und analysiert werden, können daraus Optimierungspotentiale abgeleitet und gehoben werden.

Unser Abfalldatenmanagement hilft Ihnen bei der Schaffung einer transparenten Datenlage mittels kundenspezifischer Statistiken, die die Grundlage für eine langfristig optimierte Entsorgungsstruktur darstellt. Schließlich steckt das Wort sparen im Wort Transparenz!

Erfahren Sie hier mehr über unser Dienstleistungsangebot „Abfalldatenmanagement“


11.2016

  Gesucht und gefunden – Unser Baustein „Ausschreibung Entsorgungsleistungen“ sorgt für maßgeschneiderte Entsorgungsbedingungen

Abfälle stellen nicht nur eine Belastung unserer Umwelt und Gesellschaft, sondern gleichermaßen auch einen wirtschaftlichen Verlust für deren Erzeuger dar. Dies verdeutlicht schon die gesetzliche Begriffsdefinition von Abfall (siehe Beitrag: Was ist was? Wichtige Abfallbegriffe einfach erklärt). Die Entledigung, der Wille zur Entledigung oder die Pflicht zur Entledigung von Stoffen oder Gegenständen unterstreicht, dass Abfälle auf den ersten Blick keinen Wert mehr für deren Erzeuger haben und daher die Abfallentsorgung keine wertschöpfende Tätigkeit darstellt.

Der richtige Umgang mit anfallenden Abfällen erfordert jedoch weitreichendes Fachwissen. Während private Haushalte ihre Abfälle dem kommunalen Entsorger überlassen müssen, besteht für gewerbliche Betriebe bei verwertbaren Abfällen generell die Möglichkeit der freien Entsorgerwahl. Gerade hier können erhebliche Einsparpotenziale schlummern.

Im Rahmen einer Ausschreibung finden wir für Sie die passenden Abnehmer und sorgen somit für maßgeschneiderte und marktgerechte Entsorgungsbedingungen. Dabei gehen wir bewusst auf die spezifischen Anforderungen der Unternehmen und Branchen ein und entwickeln für jeden Kunden eine individuelle Lösung. Hierbei übernehmen wir für Sie den kompletten Ausschreibungsprozess. Die sorgfältige Auswahl des richtigen Entsorgers reduziert nicht nur die Kosten der Entsorgung, sondern verspricht auch deren Rechtssicherheit. Schließlich bleibt die Verantwortung für die Erfüllung der gesetzlichen Entsorgungspflicht bis zur ordnungsgemäßen und endgültigen Entsorgung der Abfälle beim Abfallerzeuger.

Erfahren Sie hier mehr über unser Dienstleistungsangebot „Ausschreibung Entsorgungsleistungen“


11.2016

  Was ist was? Wichtige Abfallbegriffe einfach erklärt

ABFALL

Die rechtliche Definition erfolgt durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Demnach sind  Abfälle Stoffe oder Gegenstände, derer sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Es wird in zwei Gruppen von Abfällen unterschieden: Abfälle zur Verwertung und Abfälle zur Beseitigung.

Ein Abfall zur Verwertung ist ein Abfall, der verwertet wird. Das kann Recycling oder eine energetische Verwertung (Abwärmenutzung) sein.

Ein Abfall zur Beseitigung ist ein Abfall der nicht verwertet wird. Zentrales Kriterium ist dabei ein Heizwert von 11.000 kJ/kg, der die Verwertung und Beseitigung abgrenzt. Wird der Heizwert unterschritten, handelt es sich um eine Abfallbeseitigung.

 

KREISLAUFWIRTSCHAFTSGESETZ (KrWG)

Das KrWG soll die Kreislaufwirtschaft fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherstellen. Dadurch soll der Anteil der deponierten Abfälle gesenkt werden. Grundlegender Bestandteil ist dabei die fünfstufige Abfallhierarchie.

Das Gesetz beinhaltet Anforderungen an Abfallerzeuger, kommunale Entsorger, Entsorgungsfachbetriebe sowie an die Produkt- und Planungsverantwortung, Abfallberatung und Betriebsorganisation.

 

ABFALLHIERARCHIE

Zentrales Element des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) ist die fünfstufige Abfallhierarchie. Darunter versteht man die Reihenfolge, gemäß derer mit Abfällen umgegangen werden muss. Hierbei gilt: Die Vermeidung von Abfällen steht dabei grundsätzlich an oberster Stelle. Ist die Vermeidung nicht möglich, so sollen Abfälle zur Wiederverwendung vorbereitet werden. Ist dies ebenfalls nicht möglich, werden die Abfälle der stofflichen Verwertung (Recycling) zugeführt, bevor sie in die sonstige Verwertung gelangen, die insbesondere die energetische Verwertung und Verfüllung mit einschließt. Als letzte Option ist die Beseitigung der Abfälle in die Wege zu leiten. Dies ist jedoch nur zulässig, wenn alle anderen Optionen nicht angewendet werden können.

 

ABFALLSCHLÜSSELNUMMER (ASN)

Die sechsstellige Abfallschlüsselnummer dient der Klassifizierung von Abfällen. Die Basis für die Zuordnung der Schlüsselnummern ist die Abfallverzeichnisverordnung (AVV).

 

ABFALLVERZEICHNISVERORDNUNG (AVV)

Die AVV regelt die Bezeichnung, Einstufung und Gefährlichkeit von Abfällen. Im Anhang dieser Verordnung sind alle Abfälle gruppiert nach ihrer Herkunft aufgelistet. Ein Sternchen (*) nach der Abfallschlüsselnummer bedeutet, dass es sich um einen Gefahrstoff handelt.

 

PFLICHTEN ABFALLERZEUGER

Die Abfallerzeuger oder Besitzer von Abfällen sind zur Verwertung von Abfällen verpflichtet. Die Verwertung hat grundsätzlich Vorrang vor der Beseitigung. Der Abfallerzeuger kann zur Verwertung und Beseitigung Dritte (Entsorger) mit der Erfüllung seiner Pflicht beauftragen. Voraussetzung ist deren erforderliche Zuverlässigkeit. Die Verantwortlichkeit für die Erfüllung der Entsorgungspflicht kann jedoch nicht übertragen werden. Sie liegt bis zur ordnungsgemäßen und endgültigen Entsorgung der Abfälle beim Abfallerzeuger.

 

NACHWEISVERORDNUNG (NachwV)

Die Nachweisverordnung regelt die Führung von Nachweisen über die Entsorgung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen. Abhängig von der Jahresmenge der gefährlichen Abfälle ist ein Übernahme- oder Begleitschein erforderlich. Beim Begleitschein erhalten alle an der Entsorgung Beteiligten eine Ausfertigung des Nachweises in unterschiedlichen Farben. Beim Übernahmeschein erhalten nur bestimmte Beteiligte einen Nachweis in unterschiedlichen Farben. Dadurch wird ein lückenloser Entsorgungsnachweis erbracht.

Bei nicht gefährlichen Abfällen sind Liefer- bzw. Wiegescheine als Nachweis ausreichend.

 

ENTSORGUNGSFACHBETRIEB (Efb)

Ein Efb ist ein Betrieb, der nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) zertifiziert ist. Da es keine Verpflichtung zur Zertifizierung gibt, ist dies ein Qualitätsindikator. Für die Zertifizierung muss der Betrieb abhängig von den entsprechenden Tätigkeiten (Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Beseitigen, Handeln und Makeln) bestimmte Auflagen erfüllen.

 

BETRIEBSBEAUFTRAGTE/R FÜR ABFALL

Der Betriebsbeauftragte für Abfall hat die Aufgabe, die abfallrechtlichen Anforderungen und Vorgaben im Unternehmen sicherzustellen. Er  berät und unterstützt den Betreiber bestimmter Anlagen, in denen Abfälle erzeugt und / oder entsorgt werden, bei der Vermeidung, Verwertung und Beseitigung der Abfälle. Konkret sind folgende Anlagen zur Bestellung eines Abfallbeauftragten verpflichtet: Genehmigungsbedürftige Anlagen nach § 4 BImSchG, Anlagen, in denen regelmäßig gefährliche Abfälle anfallen, ortsfeste Sortier-, Verwertungs- oder Abfallbeseitigungsanlagen sowie gegebenenfalls Besitzer von Abfällen, die gesetzlich zur Rücknahme von Abfällen verpflichtet sind.

 

UNTERSCHIED PRIVATE HAUSHALTE UND GEWERBE

Private Haushalte müssen ihre Abfälle dem kommunalen Entsorger überlassen. Gewerbliche Betriebe hingegen unterliegen generell der freien Entsorgerwahl. Fallen allerdings Abfälle zur Beseitigung an, so müssen diese ebenfalls dem kommunalen Entsorger überlassen werden.


11.2016

  Für uns ist Abfall mehr als nur Müll - BRAUN EDL startet Themenwoche vom 21.-25.11.2016

Vom 19. – 27. November 2016 findet die diesjährige „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ statt. Dabei handelt es sich um eine von der Europäischen Kommission geförderte Aktionswoche, deren oberstes Ziel es ist, ein Bewusstsein zu schaffen, dass Abfall möglichst gar nicht erst entsteht.

Passend zu diesem Anlass und zu unserem neuen Geschäftsfeld Abfallmanagement dreht sich auch bei Braun EDL die Woche vom 21. – 25. November rund um das Thema Abfall. Täglich erwartet Sie hier auf unserer Newsseite ein spannender Beitrag. Mit dem Bericht „Was ist was? Wichtige Abfallbegriffe einfach erklärt“ sind wir in die Themenwoche gestartet.


10.2016

  Übersicht Steuern, Abgaben und Umlagen ab 01.01.2017

Die Übertragungsnetzbetreiber haben für das kommende Jahr die neuen Steuern, Abgabe- und Umlagesätze veröffentlicht.
Diese haben wir Ihnen in nachfolgender Tabelle zusammengestellt.



Letztverbrauchergruppe A (LV A):
Strommengen von Letztverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle.

Letztverbrauchergruppe B (LV B):
Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 1.000.000 kWh hinausgehende selbstverbrauchte Strombezüge eine reduzierte Umlage. Zusätzlich sind die Melde- und Nachweispflichten (Frist 31.03. des Folgejahres) gem. § 26 Abs. 2 KWKG 2016 zu beachten.

Letztverbrauchergruppe (LV C):
Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr vier Prozent des Umsatzes überstiegen haben, zahlen für über 1.000.000 kWh hinausgehende selbstverbrauchte Strombezüge eine reduzierte Umlage.

Quelle: Netztransparenz.de; Grafik: eigene Darstellung


Bitte beachten Sie, dass sich das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) derzeit in der Novellierung und im Genehmigungsverfahren der Europäischen Kommission befindet. Bis Ende des Jahres 2016 soll das novellierte Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

Durch diesen Novellierungsprozess kann es noch einmal zu Änderungen in den o.g. Sätzen geben. Die Übertragungsnetzbetreiber haben für das Jahr 2017 die KWKG-Umlage für beide Varianten (geltendes Recht und Gesetzesentwurf) veröffentlicht. In der Tabelle haben wir die Umlagesätze nach aktuell geltendem Recht eingefügt. Sollte der Regierungsentwurf zur Novellierung des Gesetzes umgesetzt werden, so ergibt sich ab dem 01.01.2017 eine KWKG-Umlage in Höhe von 0,437 ct/kWh auf nichtprivilegierte Letztverbräuche (ohne Staffelregelung über die Menge).

Bei Änderungen im aktuellen Gesetzgebungsverfahren informieren wir Sie hier in unserer Rubrik Aktuelles.


10.2016

  Neues von unserer Akademie - Braun EDL ist Referent im Weiterbildungsprogramm der Akademie Würth

Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms Managementsysteme Würth sind Frau Braun und Frau Caschetto von BRAUN EDL Referenteninnen für das Vertiefungsmodul Energiemanagement. An zwei Terminen im Jahr findet ein einwöchiges Seminar zum Thema Energiemanagement statt, indem insbesondere die Themen Energiemanagementsystem nach ISO 50001 und Energieeffizienz im Unternehmen behandelt werden. Besonderen Wert wird hierbei auf Praxiserfahrungen und Anwendungstipps für die Seminarteilnehmer gelegt. Mehr Infos >>


10.2016

  Entfall des Abrechnungsentgeltes für die Netznutzung bei Strom & Erdgas ab 01.01.2017

Für die Nutzung des Strom- und Erdgasnetzes erhebt der zuständige Netzbetreiber neben den Netznutzungsentgelten, für die Bereitstellung des Zählers und die Messdienstleistung ebenfalls Entgelte. Bisher setzten sich diese wie folgt zusammen:

Messstellenbetrieb + Messung + Abrechnung für die Erfassung und Abrechnung der ver-brauchten Energiemenge in € / a

Gemäß § 17 Abs. 7 StromNEV ist ab dem 01.01.2017 ein gemeinsames Entgelt für Messstellenbetrieb und Messung zu bilden. Ein gesondertes Abrechnungsentgelt darf ab dem 01.01.2017 von den Netzbetreibern nicht mehr ausgewiesen werden.

Das Abrechnungsentgelt wurde bisher von den Verteilnetzbetreibern im Strom- und Gasbereich für die Erstellung der Netznutzungsabrechnungen verlangt. Die Schwankungen zwischen dem höchsten und niedrigsten Abrechnungsentgelt sind enorm.

In einem Positionspapier des Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. wurde dies mit der Liberalisierung des Messwesens in Verbindung gebracht. Während die Kosten für Messung und Messdienstleistung gesenkt wurden, hat sich die Position Abrechnung stetig erhöht. Das Abrechnungsentgelt stellte somit bisher eines der größten Wettbewerbshemmnisse für einen Markt um Messdienstleistungen dar.

Gem. § 5 Abs. Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) hat der Anschlussnutzer das Recht den Messstellenbetrieb (Messstellenbetrieb und Messung) an einen unabhängigen Dritten auszulagern. Aufgrund der dadurch geschaffenen Wettbewerbsstruktur bieten die Anbieter von Messdienstleistungen oftmals ein erweitertes Leistungsangebot (bspw. Online-Portal zur Auswertung von Messdaten) zu fairen Konditionen.

Weiterhin greift ab dem 01.01.2017 das Messstellenbetriebsgesetz und fordert den Einbau intelligenter Messsysteme. Dadurch werden sich die bisherigen Entgelte für o.g. Leistungen deutlich erhöhen. In § 31 MsbG werden bereits konkrete Preisobergrenzen festgelegt.

Sie interessieren sich für die Auslagerung des Messstellenbetriebes und sich dadurch ergebende Kosten- und Nutzenvorteile?

Wir beraten Sie gerne hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten und unterstützen Sie beim Wechseln des Messstellendienstleisters. Sprechen Sie uns an!


10.2016

  EEG-Umlage 2017 steigt auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde

Am 14. Oktober 2016 haben die 4 deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW die EEG-Umlage für das Jahr 2017 veröffentlicht. Damit kommen Sie ihrer Veröffentlichungspflicht gem. §5 AusglMechV nach.

Die EEG-Umlage dient zur Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor und ist für alle Letztverbraucher pro bezogene Kilowattstunde zu entrichten.
Gegenüber dem Vorjahr (EEG-Umlage 2016: 6,354 ct/kWh) steigt der Umlagesatz erneut um 8,3 Prozent. Aus der Erhöhung des Umlagesatzes resultieren für Haushaltskunden und Unternehmen erhöhte Stromkosten.

In der nachfolgenden Grafik haben wir Ihnen die Entwicklung der EEG-Umlage in den letzten 7 Jahren dargestellt.


Quelle: Netztransparenz.de; Grafik: eigene Darstellung


Für stromintensive Unternehmen, die die Anforderungen der besonderen Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG erfüllen, kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die EEG-Umlage gemäß §§ 64, 65, 103 EEG anteilig begrenzen, um diese zu entlasten.

Um den weiteren Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen hat die Bundesregierung nun mit der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) und der kompletten Neuregelung des Fördermechanismus reagiert. Um die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu begrenzen, werden ab dem nächsten Jahr die Fördersätze über eine wettbewerbliche Ausschreibung ermittelt und nicht mehr staatlich festgelegt.


10.2016

  Klimaschutzabkommen von Paris tritt in Kraft

Das UNO-Klimasekretariat (UNFCCC) hat am 05. Oktober 2016 offiziell bestätigt, dass das Pariser Klimaschutzabkommen noch vor der nächsten Klimakonferenz, die ab dem 7. November 2016 in Marrakesch stattfindet, in Kraft treten wird.

Das Inkrafttreten dieses globalen Abkommens war daran gekoppelt, dass mindestens 55 Länder, die für insgesamt mindestens 55 Prozent des weltweiten Treibhausgasausstoßes verantwortlich sind, die Vereinbarung ratifizieren. Diese Mindestanforderung ist mit 74 Ländern und 59 Prozent nun erfüllt, wobei die Zustimmung des EU-Parlamentes am 04. Oktober 2016 einen entscheidenden Beitrag hierzu geleistet hat. Auch Deutschland, immerhin für 2,56 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, ist dem Pariser Klimaschutzabkommen offiziell beigetreten.

Das zentrale Ziel des Abkommens ist die Beschränkung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei, möglichst auf 1,5 Grad, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Damit ist es deutlich ambitionierter als das bis dato gültige Ziel. Dieses bestand bisher in der Beschränkung der Klimaerwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf zwei Grad. Allerdings stellt die angestrebte Erwärmung auf nur 1,5 Grad lediglich eine erwünschte Anstrengung der Staaten und keine verbindliche Marke dar. Auf jeden Fall aber wird deutlich, dass das Klimabewusstsein und Bereitschaft zu mehr Klimaschutz gestiegen sind, was etwa durch die Ratifizierung von Ländern wie USA, China, Brasilien und Indien, welche dem Kyoto-Protokoll als Vorgänger-Abkommen noch fernblieben, bestätigt wird.

Dieses Ziel ist nur durch eine sehr konsequente und sofort begonnene Klimaschutzpolitik erreichbar, da sich das Zeitfenster, in dem dies noch realisierbar ist, nach Meinung vieler Experten rasch schließt. Aus diesem Grund ist bereits in näherer Zukunft mit verschärften oder zusätzlichen hoheitlich auferlegten Bestimmungen zu rechnen, die den Stellenwert von Effizienzstrategien, erneuerbaren Energien und Klimaschutzmaßnahmen auf allen Ebenen erhöhen.


10.2016

  Veröffentlichung des Referentenentwurfs zur Änderung des EEG 2017 und des KWKG 2016

Am 26.09.2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) einen Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Änderung der Bestimmungen zur Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung und zur Eigenversorgung" veröffentlicht. Vorausgegangen waren intensive Gespräche in den letzten Monaten zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission darüber, wie die neuen energiewirtschaftlichen Gesetze im Einklang mit dem europäischen Beihilferecht geregelt werden können. Das Gesetz dient der Umsetzung der erzielten Übereinkunft und soll am 01. Januar 2017 in Kraft treten.

Im Wesentlichen betreffen die Änderungen drei Maßnahmen: Einführung von Ausschreibungen im Rahmen der KWK-Förderung, Neuregelung der KWK-Umlage-Entlastung sowie Neuordnung des Rechtsrahmens der Eigenversorgung im EEG 2017.

Bis zum 4. Oktober 2016 hatten die Länder und Verbände Gelegenheit, eine Stellungnahme zum Referentenentwurf abzugeben oder an diesem Tag an der Anhörung zum Änderungsgesetz im BMWi teilzunehmen. Mit einem entsprechenden Kabinettsentwurf kann noch im Oktober gerechnet werden. Anschließend wird sich voraussichtlich am 4. November 2016 der Bundesrat mit dem Gesetzentwurf befassen.

Über die weiteren Entwicklungen des Gesetzgebungsverfahrens werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.


06.2016

Neue Anzeige- bzw. Erklärungspflicht für Unternehmen

durch in Kraft getretene Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (EnSTransV) Am 18.05.2016 ist die Verordnung zur Umsetzung unionsrechtlicher Veröffentlichungs-, Informations- und Transparenzpflichten im Energiesteuer- und im Stromsteuergesetz (EnSTransV) in Kraft getreten. Damit gilt künftig für Unternehmen, die bestimmte energie- und stromsteuerrechtliche Steuerbegünstigungen in Anspruch nehmen, eine Anzeige- bzw. Erklärungspflicht gegenüber dem zuständigen Hauptzollamt. Der Hintergrund ist dabei die Umsetzung von EU-Vorgaben zur Transparenz staatlicher Beihilfen.

Ab dem 1. Juli 2016 werden alle in der EU gewährten staatlichen Beihilfen veröffentlicht, die ein Volumen von 500.000 EUR pro Kalenderjahr übersteigen. Daher müssen Unternehmen, die energie- und stromsteuerrechtliche Begünstigungen erhalten, ihrem zuständigen Hauptzollamt künftig bis zum 30. Juni des Folgejahres melden, welche Beihilfen ihnen gewährt werden und in welcher Höhe. Erstmals muss somit für den Zeitraum vom 01. Juli 2016 bis 31. Dezember 2016 die Meldung bis spätestens 30. Juni 2017 erfolgen. Unter der Voraussetzung, dass die betreffende Steuerbegünstigung in den vergangenen drei Kalenderjahren weniger als 150.000 EUR pro Jahr betragen hat, besteht jedoch die Möglichkeit einer Befreiung von der Anzeige- und Erklärungspflicht für drei Jahre. Die Befreiung erfolgt allerdings nur auf Antrag beim zuständigen Hauptzollamt. Dabei ist für jede in Anspruch genommene Steuerbegünstigung ein Antrag zu stellen.

Die Meldepflicht beschränkt sich ausschließlich auf solche Steuerbegünstigungen des Energie- und Stromsteuergesetzes, die nach Unionsrecht als staatliche Beihilfe gelten. Hierbei sind Steuerentlastungen erklärungspflichtig sowie Steuerermäßigungen und -befreiungen anzeigepflichtig. Im Einzelnen gelten folgende Steuerbegünstigungen als staatliche Beihilfen und müssen beim zuständigen Hauptzollamt gemeldet werden. Im ersten Schritt sollen die jeweiligen Meldungen über amtliche Vordrucke eingereicht werden, später ist ein elektronisches Meldeverfahren geplant.


Neuregelung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG 2016)

Am 30. Dezember wurde das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG 2016) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft.
Da das KWKG 2016 noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission steht, werden Zulassungen für Anlagen, die nach dem 01.01.2016 in Betrieb gegangen sind, vorerst vom Bafa noch nicht erteilt. Eine Ausnahme gilt aber für KWK-Anlagen, die ab dem 01.01.2016 in Betrieb genommen wurden und die Übergangsbestimmungen gem. § 35 Abs. 3 bis 6 KWKG 2016 in das KWKG 2012 anwenden. Diese können weiterhin einen Zulassungsbescheid beantragen, da hier das Durchführungsverbot der Kommission nicht gilt.
Das neue KWK-Gesetz enthält einige neue Regelungen zu den Zuschlagshöhen, den Leistungsklassen, Modernisierungen sowie Übergangsbestimmungen bei der Direktvermarktung.
Auf die wichtigsten Anpassungen gehen wir nachfolgend näher ein:

Leistungsklassen/KWKG-Zuschlag
Bei einer Anlagengröße bis 50 kW erhält der Betreiber für die eingespeiste KWK-Strommenge  einen Zuschlag von 8 c/kWh und für die selbstgenutzte Strommenge 4 c/kWh. Die Förderdauer ist bei Fabrikneuen Anlagen auf 60.000 Vollbenutzungsstunden (VBH) befristet.
Es wird eine zusätzliche Leistungsklasse bis 100 kW eingeführt. Der Zuschlag reduziert sich in der Leistungsklasse 50-100 kW für die eingespeiste KWK-Strommenge  auf 6 Cent/kWh und auf 3 Cent/kWh für die selbstgenutzte Strommenge.
Für Anlagen über 100 kW erfolgt nur ein Zuschlag für die eingespeiste KWK-Strommenge.


Hinweis:
Bei stromkostenintensiven Unternehmen kommen zukünftig für die nicht in ein öffentliches Netz eingespeiste Strommengen die KWK-Fördersätze zur Anwendung, die nach dem KWK-G 2012 gezahlt werden.

Leistungsklasse Zuschlag für KWK-Strom, der in ein Netz der allg. Versorgung eingespeist wird
in c/kWh
Zuschlag für KWK-Strom, der nicht in ein Netz der allg. Versorgung eingespeist wird
in c/kWh
Dauer der Förderung
Vollbenutzungsstunden
(VBh)
bis 50 kW 8,0 4,0 60.000 VBh
50 kW bis 100 kW 6,0 3,0 30.000 VBh
100 kW bis 250 kW 5,0 - 30.000 VBh
250 kW bis 2MW 4,4 - 30.000 VBh
> 2 MW 3,1 - 30.000 VBh

 

Förderdauer
Die Förderdauer beträgt zukünftig bis zu einer elektrischen KWK-Leistung bis zu 50 kW 60.000 Vollbenutzungsstunden. KWK-Anlagen über 50 kW erhalten wie bisher eine KWK-Förderung über einen Zeitraum von 30.000 Vollbenutzungsstunden.

Übergangsbestimmungen bei der Direktvermarktung
Das neue KWK-Gesetz sieht eine Pflicht zur Direktvermarktung des KWK-Stroms durch den KWK-Anlagenbetreiber vor, sofern die Leistung der KWK-Anlage über 100 kW beträgt. Es ist beine gestaffelte Übergangsregelung vorgesehen.
Demnach trifft die neue Direktvermarktungs-Pflicht nur Betreiber von KWK-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 250 Kilowatt, wenn diese nach dem 30. Juni 2016 in Betrieb genommen werden. Betreiber von Anlagen mit einer Leistung bis zu 100 Kilowatt können die bestehenden Vermarktungsregelungen des KWK-Gesetzes 2012 auch weiterhin nutzen, wenn die KWK-Anlage bis zum 31.12.2016 in Betrieb genommen wird.

Der Betrieb einer BHKW-Anlage lässt sich auch bei diesen Neuerungen wirtschaftlich darstellen. Hocheffiziente BHKW-Anlagen stellen auch eine Möglichkeit dar, besonders energieeffiziente Gebäude nach den ENEV-Vorgaben zu realisieren.
Gerne stehen wir für eine Anlagenkonzeption sowie einer Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Verfügung.


Übersicht Steuern, Abgaben und Umlagen ab 01.01.2016

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BRAUN EDL auf der mix>>kom

BRAUN EDL hat gemeinsam mit 9 Netzwerkpartnern aus der Metropolregion Rhein-Neckar eine neue Kommunikationsmesse organisiert.

Die mix>>kom findet erstmals am 15. Oktober 2015 in der Print Media Academy in Heidelberg statt.

Die mix>>kom ist eine neue Fachmesse rund um die Themen Services, Beschaffung, Office und C-Artikel.
Sie vereint die Vorstellung neuer Produkte der führenden Hersteller für Unternehmenseffizienz  mit den Produkten und Services führender Dienstleister im Rahmen einer praxisorientierten Fachmesse in einer atemberaubenden Umgebung.
Weiterhin überraschen kreative Künstler alle Besucher mit spektakulären Aktionen und sorgen für Event-Atmosphäre.

Abgerundet wird das neue Messekonzept durch eine spannende Podiums-Diskussion zum Megatrend "Industrie 4.0". Das Internet der Dinge und Dienste stellt auch für den strategischen Einkauf eine neue Herausforderung dar. Vor diesem spannenden Hintergrund diskutieren vier Spezialisten aus dem Bereich Einkauf (Tamara Braun - CPO SAP SE, Dr. Marcus Schüller - Partner, Head of Strategy & Operations Consulting KPMG, Dr. Egbert Hubmann - CPO Bilfinger SE und Peter Köhnlein - GF Büro Mix) zudem über die Themen Sourcing von C-Artikeln, Reduktion der Prozesskosten sowie Performance Measurement und geben Einblick in die Weichenstellung ihrer Unternehmen.

Anschließend hält der 94-fache Handball-Nationalspieler Jörg Löhr, welcher laut SAT1 Europas Persönlichkeitstrainer Nr.1. ist, einen packenden Vortrag zur Mitarbeitermotivation.

Der Referent der German Speakers "Hall of Fame" zeigt wie motivierte und inspirierte Mitarbeiter ein ausschlaggebender Wettbewerbsvorteil sein können.

Profitieren Sie von Jörg Löhrs umfangreichem Wissen und erleben Sie, wie komplexe Zusammenhänge verständlich, wirkungsvoll, praxisnah und mit einem gelungenen Schuss Unterhaltung präsentiert werden.

Weitere Details zur Messe finden Sie auf der Internetseite www.mixkom.de


Aktueller Stand zum Neubau

Zwischenzeitlich steht der Rohbau unseres neuen Firmengebäudes und das Dach ist ebenfalls fast fertiggestellt. Bisher konnte der Bauzeitenplan sogar um 1 Woche unterboten werden.

Bis in 4 Wochen die Fenster eingebaut werden, sind nun die Gewerke Elektrik und Sanitär an der Reihe.
Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, kann der Umzug im Februar 2016 stattfinden.


Neue Broschüre stellt die Leistungen von BRAUN EDL vor

Den dritten Geburtstag von BRAUN EDL haben wir zum Anlass genommen unser Leistungsportfolio für unsere Kunden in einer Broschüre zu beschreiben und übersichtlich zusammenzufassen.


Novellierte Kommunikationsrichtlinie 2016/2017 des Bundesumweltministeriums

Die Novelle der Kommunalrichtlinie soll zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele beitragen, indem die Treibhausgasemissionen in den Städten und Gemeinden bis zum Jahr 2020 um 40 % – im Vergleich zu 1990 – gesenkt werden.

Neue Förderschwerpunkte, attraktive Förderquoten, ein ergänzter Antragstellerkreis sowie ein erweitertes Antragsfenster machen eine Antragstellung in diesem und in den nächsten beiden Jahren besonders interessant.

Die wesentlichen Neuerungen im Überblick:

  • Wiederaufnahme der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED
  • Förderung der Umrüstung von Lichtsignalanlagen auf LED sowie die Errichtung von LED-Beleuchtung an geförderten Fahrradwegen
  • Energiesparmodelle an Schulen / Kitas erhalten künftig eine Laufzeit von vier Jahren und ein Starterpaket für investive Maßnahmen
  • 10 %-Punkte Zuschlag auf die Förderquote bei Klimaschutzinvestitionen in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeitstätten, Sportstätten und Schwimmhallen
  • erhöhte Förderung bei Investitionen in die nachhaltige Mobilität und bei der Sanierung von Siedlungsabfalldeponien
  • finanzschwache Kommunen können je nach Förderschwerpunkt eine um bis zu 40 % erhöhte Förderquote erhalten. Die erhöhte Förderquote gilt ab sofort auch für viele der investiven Maßnahmen
  • neue Antragsberechtigung für Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mehrheitlich kommunaler Beteiligung sowie für Jugendfreizeitstätten bzw. deren Träger
  • Gültigkeit der Richtlinie ist auf zwei Jahre ausgelegt mit jeweils zwei Antragsfenstern in den Jahren 2016 und 2017 (jeweils Frühjahr und Sommer)