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05/2020

Massiver Anstieg der EEG-Umlage erwartet

 

Aufgrund der Covid-19-bedingten Verwerfungen wird derzeit davon ausgegangen, dass die EEG-Umlagekosten die den Ausbau von Wind- und Solarenergie finanzieren, im nächsten Jahr von aktuell 6,8 auf über 8 c/kWh ansteigen werden. Diese Prognose wird durch die aktuelle Marktentwicklung und der Systematik, wie die EEG-Umlage berechnet wird, begründet.

Einerseits sind die Großhandelspreise in den vergangenen Monaten aufgrund der Pandemie, des damit verbundenen Nachfragerückgangs und eines Preisverfalls am Ölmarkt deutlich gesunken, wodurch die Differenz zwischen Großhandelspreisen und den festgeschriebenen Einspeisevergütungen, die an die Anlagenbetreiber bezahlt werden müssen, deutlich gestiegen ist.

Anderseits wurden im Frühjahr wegen günstiger Witterungsbedingungen Rekordmengen an Wind- und Solarstrom eingespeist.

Ob und wie die Bundesregierung dieser Entwicklung entgegenwirken wird ist derzeit noch offen. Im Zuge des vor wenigen Wochen beschlossenen Klimapaketes wurde eine Deckelung der EEG-Umlage bereits versprochen, aber bisher nicht umgesetzt. 

 

 

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